Werkstatt

2018 - Ein Jahresrückblick

Was für ein Jahr! Zumindest aus werkstatttechnischer Sicht ist wirklich sehr viel passiert. Dieses Jahr markiert für mich das Geburtsjahr meiner kleinen Werkstatt. Holzwerken als Hobby habe ich zwar schon vor knapp zwei Jahren für mich entdeckt, aber das Thema Werkstatt, also ein eigener Raum, in dem ich mich auch mit meinen Händen und feinstem Werkzeug austoben kann, ist erst dieses Jahr konkret geworden. Und dieses Werden möchte ich hier kurz Revue passieren lassen.

Wie alles begann

Am Anfang stand ich vor nicht weniger als einem Haufen zugemüllter Kellerregale. Wahllos Abgestelltes, Zeugs, das einfach nur Platz verschlang oder schon lange auf den Müll gehörte. Es war ein wirklich trostloser Anblick, und ich hatte absolut keinen Plan was ich wollte, geschweige denn wie ich das erreichen könne. Und das war es, was ich damals, Anfang 2018, zu sehen bekam.

Der Anblick des Grauens...

Hier, so der Plan, solle meine Werkstattecke entstehen. Mit diesem ersten Entschluss im Kopf hatte ich ein kleines Ziel vor Augen. Und mit diesem Ziel ließ sich schon etwas anfangen. Und dieser Anfang war: Entrümpeln!
Etwas mehr dazu gibt es hier zur ganzen Vorgeschichte zu lesen.

Die ersten Schritte

Sämtliche Regale wanderten also auf die andere Seite des Kellers. Durch geschicktes Umstellen habe ich den Keller in zwei Bereiche aufteilen können. Rechts das Kellerabteil, links meine Werkstatt. Es wird sich erst noch zeigen, ob dieser Plan der Einteilung wirklich aufgeht.
So, der Platz war geschaffen, erster Schritt getan. 😊

Entrümpelt und Platz geschaffen

Auf der Werkstattseite musste ich noch diverse Vorarbeiten leisten: die Kellerwand sollte eine Unterkonstruktion verpasst bekommen, diese sollte mit OSB verkleidet werden, dahinter musste noch die Elektrik für die vielen Steckdosen, die ich brauchen würde, verlegt werden etc.

Licht ins Dunkel

Natürlich wollte ich auch ordentliches Licht haben. Dabei stand eine Entscheidung ob Neon-Röhre oder LED nicht wirklich im Raum. Ich bin ein Fan dieser leuchtenden Sandkörner, also habe ich etwas Geld in günstige aber gute LED-Panele investiert. Die alte, vorinstallierte 60 Watt Glühlampe musste einer Verteilerdose weichen. Der Zusammenbau der Panele sowie die Montage selbiger an der Decke war dann nur noch Fleißarbeit.

Et voilà, dann ward es Licht.
Diese Panel leuchten mit 6000K. Verkauft wird dieser Wert oft als Tageslicht. Es ist nicht wirklich ein Kaltweiß, und es kommt an das Sonnenlicht schon recht Nahe heran. Ich habe mich bewusst gegen einen warmen Farbton entschieden, um bei der Holzbehandlung keine farblichen Verfälschungen erleben zu müssen. Ausserdem, so sagt man, sorgt Tageslicht auch in den Abendstunden für etwas mehr Frische in der Birne. So werde ich wenigstens nicht so schnell müde. 😊

Ich brauche Werkzeug

So ein neues Hobby ist eine tolle Sache! Aber es geht auch immer mit Neuanschaffungen einher. Und in meinem Falle war oder ist das nun einmal Werkzeug. So einen gewissen Grundstock an notwendigen Dingen hatte ich natürlich. Aber spezielles Werkzeug für's Holzwerken, da hat doch jede Menge gefehlt. Und so hat sich meine Amazon Wunschliste über die Zeit doch sehr mit allerlei Zeugs gefüllt, von dem ich der Meinung bin, dass ich es gebrauchen könnte. Vieles davon habe ich mir bereits auch schon selbst gekauft, wie auf meiner Werkzeug-Seite zu sehen ist.

Die Werkbank

Aber als einziges großes Ziel stand (und steht) die Werkbank! Ohne eine ordentliche Werkbank macht all das Werkeln und Basteln nicht wirklich Sinn und Spaß. Und dieses Projekt hat sich wirklich sehr lange hingezogen. Ich habe mit Sketch viel im Vorfeld geplant, verworfen, neu geplant, wie mein Arbeitsplatz aussehen soll. Ursprünglich wollte ich auch eine Übereck-Version bauen, habe diesen Plan aber verworfen, und mich schlussendlich für eine gerade Version entschieden.

Natürlich darf auch die obligatorische French-Cleat Wand nicht fehlen. Ich kannte dieses System gar nicht, bis ich es auf Youtube beim "Let's Bastel" Truppe gesehen hab. 😊 Inzwischen hab ich ein kleines Eckregal sowie diverse Halter dafür gebaut.

Und so sieht sie nun Stand heute (27. Dezember 2018) aus.

So im direkten Vergleich dieser Ecke des Kellers als Vorher-Nachher Gegenüberstellung hat sich im vergangenen Jahr doch ganz schön viel getan! Ich freue mich auf das kommende Jahr und viele spannende Projekte. 😊